Erstes gekauftes ebook

Heute sollte es also soweit sein, ich hab‘ mein erstes ebook gekauft. Zu Testzwecken fand ich es ganz praktisch, dass Empört Euch! nur 3,99 EUR kostet und ich eh darüber nachgedacht hatte, mir das zu kaufen.

Zuerst habe ich versucht, das Ganze unter Linux zu realisieren. Als erstes braucht man Adobe Digital Editions. Leider sagt einem die Seite, dass das eigene System nicht den Anforderungen (Windows oder Mac) entspricht. Zum Glück gibt es ganz unten einen Link „Installation Tech Note“, dort findet man einen direkten Download-Link für die Windows EXE.

Auf meinem Rechner habe ich Wine 1.3.13 installiert, damit tut ein einfacher Doppelklick auf die EXE. Installiert und gestartet soll man erst einmal eine Adobe-ID einrichten, damit man DRM geschütztes Material später auch auf mehreren Geräten lesen kann. Gut, das schnell nachgeholt und den Computer autorisiert.

Jetzt geht es daran, das Buch zu kaufen. Alles ganz easy im normalen Bestellprozess. Bei Bookzilla bekommt man am Ende den Hinweis, dass der Download in Kürzen unter den eigenen Downloads auftaucht. Also den Link geklickt und „Öffnen mit: Digital Editions“ ausgewählt. Das Programm öffnet sich, lädt das Buch runter und man kann los lesen.

Doch hier scheint unter Linux erstmal Schluss zu sein. Um das Buch auf den Reader zu übertragen, soll man den per USB anstöpseln, Digital Editions würde den erkennen und auch um Autorisierung bitten. Aber bei USB ist bei Wine offenbar Schluss. D.h. auf dem Linux-Rechner lesen geht, nicht aber das Übertragen an den Reader.

Also das ganze Spiel auf meinem Win-Laptop wiederholt, das Buch erneut heruntergeladen, … , nichts 😦
Kann gut sein, dass es Probleme gab, weil nach langer Zeit der Nicht-Nutzung erst einmal eine Update-Orgie anstand. Also mal Reboot und nochmal gucken.
Im zweiten Anlauf hat es dann funktioniert: Reader anstöpseln und Digital Editions präsentiert automatisch die Autorisierung des Geräts, welches dann auch im linken Bereich des Programms angezeigt wird. Dann funktioniert auch Drag’n’Drop des Buches auf den Reader.

Tja, mir wäre aber trotzdem lieber, dass das auch unter Linux funktioniert…

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