Keine Hardware-Beschleunigung bei VMWare und openSUSE Linux

Beim Start meiner virtuellen Maschinen unter openSUSE 13.2 mit dem VMWare-Player 6.0.6 habe ich immer folgende Meldung bekommen:

Hardware graphics acceleration is not availabe.

As a result, this virtual machine may experience very low graphics performance. Follow the instructions provided by your graphics card vendor or Linux distribution in order to update your computer’s OpenGL drivers.

Mein Rechner hat eine integrierte Intel HD Graphics 3000 und läuft mit MESA 10.3.7. Aber nicht das Updaten der MESA Treiber löst das Problem, sondern ein Editieren der *.vmx Datei mit einem beliebigen Texteditor. Am Ende fügt man einfach folgendes hinzu:

mks.gl.allowBlacklistedDrivers = „TRUE“

[Quelle: http://mysteriouscable.blogspot.de/2014/07/as-result-this-virtual-machine-may.html]

Und schon ist die Meldung weg 🙂

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Performanceproblem VMWare / Windows 7 / KDE (openSUSE 13.2) gelöst

Das Windows, das bei meinem Rechner dabei war, betreibe ich unter VMWare. Der Rechner selbst läuft unter Linux.

Leider hatte ich ziemliche Performance-Probleme beim Wechsel zwischen der VM und den anderen laufenden Programmen. Alleine auf einen anderen virtuellen Desktop zu wechseln, auf dem nur ein einziges Programm lief, hat gefühlt ewig gedauert und das System komplett lahm gelegt.

An sich fühlte sich das an, als würde das komplette RAM Inhalt auf die Festplatte ausgelagert. Wobei das eigentlich kaum möglich ist. Der Rechner hat 8 GB und die VM nur 4 GB. Da sollte eigentlich Luft sein. Von daher war mir immer schleierhaft, warum das so ein Problem ist. Zumal ich mir auch sicher bin, dass früher™ das Problem nicht so extrem in dieser Form bestanden hat.

Heute habe ich dann zufällig gemerkt, dass diese totale Systemüberlastung sogar auftritt, wenn ich mittels Alt+F2 unter KDE die Eingabezeile zum Schnellstart von Programmen einblende. Und die kann nun wirklich nicht viel Speicher fressen. Ein „top“ hat mir verraten, dass der Window Manager „kwin“ – zusätzlich zum VMWare Player – dann jede Menge CPU braucht. Und darüber bin ich drauf gekommen, wo das Problem liegen könnte.

Es sind die sogenannten „Arbeitsflächen-Effekte“! Also die Animationen beim Wechsel zwischen virtuellen Desktops, beim in den Vordergrund-Bringen von Fenstern etc. Und in der Tat, auf älteren Rechnern hatte ich die meist nicht aktiviert, deswegen hatte ich das Problem dort nicht.

Die gute Nachricht ist, man muss die nicht komplett deaktivieren, man kann sie mit der Tastenkombination Shift+Alt+F12 auch temporär deaktivieren bevor man VMWare startet. Und mit derselben Kombination wieder aktivieren, wenn VMWare beendet ist. Problem gelöst 🙂KDE Arbeitsflächen-Effekte